IB/E OPTICS entwickelt 3D-Endoskop für Forschungsprojekt

In der modernen Medizin hat man sich zum Ziel gesetzt, Patienten in der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse zu unterstützen. Dabei nimmt die minimal-invasive Chirugie (MIC) eine zentrale Rolle ein und trägt dazu bei, dass die Anzahl chirurgischer Eingriffe, OP-Zeiten, Narkosedauer und Liegezeiten im Krankenhaus reduziert werden. Zudem verbessert sich das kosmetische Ergebnis für die Betroffenen durch kleinere Narben.

IB/E OPTICS hat zusammen mit Siemens und der technischen Universität München ein Forschungsprojekt zum Thema „3D-Messtechnik für die minimal-invasive und narbenlose Chirurgie“ durchgeführt. Im Rahmen des Projekts hat IB/E OPTICS ein 3D-Endoskop mit Farbstreifenprojektion (CCT) entwickelt und gefertigt. Dieses ermöglicht dem Arzt die dreidimensionale Erfassung von Oberflächen und Organen, wodurch chirurgische Eingriffe sicherer und zum Nutzen der Patienten in größerer Zahl minimal invasiv durchgeführt werden können.

Der neue optische Aufbau des 3D-Endoskops steigert den Abstand der Sehkanäle zur Trigulation um ~ 25 % und verbessert die Tiefenbestimmung entsprechend. Das Farbstreifenmuster und die Beleuchtung wurden an die rote Filterung des Lichts auf durchblutetem Gewebe angepasst. Man hat sich zusätzlich an den Standard-Zugängen (Trokar) der MIC orientiert, damit bei Tier-OPs auf diversen Organen unter optimalen als auch erschwerten Sichtbedingungen bei Koagulationen getestet werden kann. Die ersten präklinischen Anwendungstests bestätigen vollkommen die erhofften Vorteile der 3D-Messtechnik in der Anwendung der MIC und für NOTES.

                                                    

 

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